Home » Vending und Ausbildung

Vending und Ausbildung

Die wichtigsten Fragen:

Was lernt eine Fachkraft für Automatenservice?

Sie kennt sich mit der komplexen Technik von Automaten gut aus und sorgt für die störungsfreie Funktion. Sie führt Reinigungs-, Wartungs-, und Instandsetzungsarbeiten durch. Sie stellt Automaten auf, schließt sie an und befüllt sie mit Produkten. Weitere Bestandteile der zweijährigen Ausbildung: Grundsätze des richtigen Umgangs mit Lebensmitteln.

Was macht ein/e Automatenfachmann/-frau?

Automatenfachleute erwerben berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Automatenservice, technische Kommunikation, Warenbewirtschaftung, Abrechnungen und Auswertungen von Automatenaufstellplätzen, Verkaufsförderung und Rechtliche Rahmenbedingungen für die Automatenwirtschaft. In einer Wahlqualifikation werden zusätzlich kaufmännische Geschäftsprozesse in der Automatenwirtschaft, Marketing Personalwirtschaft und Informations- und Kommunikationstechniken für Automaten behandelt.

Wo findet die Ausbildung statt?

In den Betrieben und Berufsschulen, inzwischen gibt es zirka elf Schulen.

Welchen Schulabschluss benötigt ein Auszubildender?

Für eine Ausbildung zur Fachkraft für Automatenservice sollten die Auszubildenden mindestens den Hauptschulabschluss mitbringen. Ein Realschulabschluss ist sinnvoll, wenn die Ausbildung als Automatenfachmann/-frau angestrebt wird.

Welcher Betrieb kann ausbilden?

Alle Betriebe, wenn sie die in der Ausbildungsverordnung vorgeschriebenen „beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten“ vermitteln können.

Was gehört dazu?

Automatenservice, Technische Kommunikation, Warenbewirtschaftung, Abrechnungen und Auswertungen von Automatenaufstellplätzen, Verkaufsförderung, Rechtliche Rahmenbedingungen für die Automatenwirtschaft.

Wer darf ausbilden?

Der Ausbilder muss fachlich wie persönlich geeignet sein. Das heißt konkret: Lange in der Branche tätig sein sowie bereit, dem Auszubildenden alles beizubringen, was er braucht, um das Ausbildungsziel zu erreichen.

Wird ein Ausbilderschein benötigt?

Seit September 2009. Es gibt aber Sonderregelungen. Eine Einzelausbildungsgenehmigung beispielsweise erlaubt die Ausbildung auch ohne Besitz eines Scheins. Sie kann unter Umständen in eine Dauerausbildungsgenehmigung umgewandelt werden. Die IHK gibt hier Auskunft.

Was ist ein Ausbildungsverbund?

Durch einen Verbund mit einem anderen Unternehmen kann der Betrieb dem Auszubildenden die erforderlichen Inhalte anbieten. Der Betrieb muss nicht aus der gleichen Branche sein. Man sollte ein Unternehmen finden, welches in den Bereichen qualifiziert tätig ist, die im eigenen Betrieb fehlen.

Die folgenden Berufsschulen bilden “Fachmann/-frau für Automatenbranche” und “Fachkraft für Automatenservice” aus*:

Berufskolleg Lübbecke, www.bk-lk.de, Kontakt: info@berufskolleg-ik.de

Robert-Bosch-Kolleg Duisburg, www.du.nw.schule.de, Kontakt: rbb@du.nw.schule.de

Berufskolleg Troisdorf, www.berufskolleg-troisdorf.de

Berufsbildende Schule Bingen, www.bingen.de

Staatliches Berufsschulzentrum Ilmenau, www.ik.shuttle.de, Kontakt: sbsz.ilmenau@t-online.de

Berufliche Schule Farmsen G 16 Hamburg, www.g16hamburg.de, Kontakt: g16@bsb.hamburg.de

BBS Neustadt am Rübenberge, www.bbs-nrue.de, Kontakt: schomburg.guenter@bbs.nrue.de

Hein-Moeller-Schule Berlin, www.hein.moeller-schule.de

Ludwig-Erhard-Schule Sigmaringen, www.ks-sig.de

Staatliche Berufsschule Dachau, www.berufsschule -dachau.de

Gewerblich-technische Schulen Offenbach, www.gts-offenbach.de

Mehr zum Thema Vending und Ausbildung? Testen Sie jetzt Vending Management kostenlos!

* Stand 1. Halbjahr 2011

Mehr zum Thema Vending in der Printausgabe von Vending Management - testen Sie kostenlos!

Quelle: BDV, Berufsausbildung in der Automaten-Branche. Leitfaden für Ausbildungsbetriebe.
Mehr Informationen zum Thema Ausbildung gibt es beim Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft unter www.bdv-vending.de sowie info@bdv-vending.de.

Thema / Kommentare geschlossen.